Dresdner Verkehrsmuseum erzählt Geschichte der Schifffahrt

Dresden ist nicht nur für die Kunstgeschichte bedeutsam. Obwohl rund 400 Kilometer von der Küste entfernt, hat die Stadt auch Schifffahrtsgeschichte geschrieben. Denn 1836 wurde hier die „Sächsisch-Böhmische Dampfschifffahrtsgesellschaft" gegründet. Das „Böhmische" ist zwar aus dem Namen gefallen, doch die Gesellschaft verkehrt auch heute regelmäßig und besitzt mit neun historischen Schiffen die damit älteste und auch größte Raddampferflotte der Welt.
Das nahe der Anlegestelle gelegene Verkehrsmuseum am Neumarkt liefert die Informationen dazu. Im Blickpunkt steht die über 1.000-jährige  Geschichte der Elbschifffahrt. Interessant dabei ist besonders die so genannte Kettenschifffahrt. Der Schifffahrts-Gesellschaft „Kette" gehörte seit 1882 die gesamte 630 km lange Schleppkette von Hamburg bis zur böhmischen Grenze. Das außergewöhnliche Arbeitsprinzip wird anhand eines 50 Meter langen originalen Elbkettenstücks beschrieben.
Weitere Themen widmen sich den verschiedenen Schiffsantriebsarten auf der Elbe sowie der Werft- und Hafengeschichte. Nachbauten wichtiger Schiffsteile wie ein alter Schiffsrumpf oder ein Mast mit Segel sorgen zusammen mit dem reichhaltigen Schiffsinterieur, imposanten Schiffsmodellen und reichhaltigen Illustrationen für maritimes Flair im Verkehrsmuseum Dresden.
Das Verkehrsmuseum ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
 

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