Neue Wunderkammer in den Swarovski Kristallwelten

Das Thema Kristall fasziniert viele Künstler, so auch den aus Israel stammenden Designer Arik Levy. Über mehrere Jahre hinweg arbeitete er mit Swarovski zusammen, konzipierte beispielsweise 2009 die Ausstellung „Osmosis“ und entwarf eine eigene Schmucklinie in der Reihe Atelier Swarovski. Seit Herbst 2012 können die Besucher der Kristallwelten in Wattens nun auch eine von Levy in Szene gesetzte Wunderkammer entdecken. Darin lässt der Künstler die Eintretenden in das Innere der Kristalle eintauchen. In dem lichten und leuchtenden Raum kann man Kristall mit mehreren Sinnen erkunden und zugleich die Wunderkammer mitgestalten: Je nachdem, ob und wie sich die Besucher bewegen, die Ausstellungsstücke ansehen, sich auf größere Elemente setzen oder vor einer kleineren Skulptur verharren, verändert sich das interaktive Kunstwerk. „Transparente Opazität“ nennt Levy seine Wunderkammer und versucht damit, die beiden scheinbar widersprüchlichen Eigenschaften von Kristall – Durchsichtigkeit und Undurchdringlichkeit – zu veranschaulichen. Dabei spielt er mit Größenverhältnissen und Formen und lässt die Besucher immer wieder staunen. Die verwendeten Materialien reichen von Kristall und Marmor über Stahl bis hin zu 3D-Prints aus Kunststoff, die vorherrschende Farbe Weiß wird nur durch einige schwarze Elemente und die zarten Farben einiger Bilder durchbrochen.
„Seit ihren Anfängen laden die Swarovski Kristallwelten regelmäßig Künstler und Designer dazu ein, die Wunderkammern und den Park als kreative Freiräume zu nutzen und ihre Assoziationen zum Thema Kristall zu verwirklichen“, so Stefan Isser, Geschäftsführer der D. Swarovski Tourism Services GmbH. „Als Ort der Inspiration und der Begegnung mit Kristallen, ihren symbolischen Bedeutungen, aber auch ihrer Schönheit und formalen Vollkommenheit fügen wir den zahlreichen künstlerischen Interventionen nun eine neue hinzu.“ Die Wunderkammer von Arik Levy wird die nächsten zwei Jahre in den Kristallwelten in Wattens zu sehen sein.