Neuer Erweiterungsbau für Hotel Hirschen in Imst

Das Hotel Hirschen im Tiroler Ferienort Imst eröffnete kurz vor Jahresende offiziell die neue Hirschen-Residenz. 27 sehr hochwertig ausgestattete Zimmer mit begehbarer Dusche und Balkon, darunter sechs Suiten stehen den Gästen nun zusätzlich zum Haupthaus zur Verfügung. Beide Hotelbereiche sind mit einem unterirdischen Tunnel miteinander verbunden. 

Der Neubau ersetzt den „Grünen Baum“, den die Hoteliersfamilie Staggl 1999 erwarb und bis März dieses Jahres bewirtschaftete. „Wir haben sehr lange hin und her überlegt und uns nach eingehenden Beratungen mit den Architekten für einen Abriss des alten Hauses entschieden“, erläutert Hannes Staggl, der 1981 in den Betrieb seiner Eltern einstieg und das Hotel Hirschen zusammen mit seiner Frau Edith nach und nach ausbaute. Heute ist das Drei-Sterne-Hotel eines der beliebtesten Ziele von Busunternehmern, 150 Gruppen begrüßt Hannes Staggl, der als Vorstand im RDA Internationaler Bustouristik Verband tätig ist, jedes Jahr. 

Der Bau der Hirschen-Residenz wurde in Rekordzeit durchgeführt. „Am 23. März kamen die Bagger, die den ‚Grünen Baum’ abrissen und keine fünf Monate später, am 16. August, hatten wir die ersten Gäste im Neubau“, berichtet Staggl, der rund zwei Millionen Euro in die Erweiterung investierte. „Das ist nur mit langjährigen Partnern möglich, die wirklich grandiose Arbeit leisteten.“ In der modernen Hirschen-Residenz fügen sich wertvolle alte Einzelstücke aus dem ehemaligen Gasthaus „Grüner Baum“ wie beispielsweise ein Sekretär charmant in das Gesamtkonzept ein. Und in den Weinkeller im Haupthaus des Hotels Hirschen wurde die Originalstube des abgerissenen Hotels liebevoll Stück für Stück integriert. „Die Pflege von Traditionen, die Bewahrung unseres Erbes und Bodenständigkeit sind für unsere Familie wichtige Werte“, so Staggl. Insgesamt bietet das Haus, das sich derzeit an den vierten Stern herantastet und das ganze Jahr über geöffnet hat, 110 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar, einen Wintergarten und einen umfangreichen Wellness-Bereich mit Hallenbad.

Bei der offiziellen Einweihung, bei der an die 300 Gäste darunter viele Busunternehmer und Reiseveranstalter anwesend waren, lobten zahlreiche regionale Politiker das Engagement der Familie Staggl. „Hannes kann nicht ruhen“, so Stefan Weirather, Bürgermeister von Imst, „und ist wieder durchgestartet. Ich gratuliere ihm und seiner Familie ganz herzlich, bedanke mich im Namen von Imst und bin sicher, dass er so aktiv wie er ist, viel Erfolg haben wird.“ Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol, betonte, dass jede Region „einen Leitbetrieb benötigt. Für den Tourismus in Imst ist das das Hotel Hirschen, in dem ein Viertel der Gäste von Imst schläft.“