„Titanic – Die Ausstellung“ in Speyer

Jeder Ausstellungsbesucher erhält einen Boarding‐Pass, mit dem er das individuelle Schicksal eines Passagiers nachvollziehen kann.
Bildnachweis: Premier Exhibitions, Inc.

Bis 28. Juni 2015 präsentiert das Historische Museum der Pfalz Speyer die Ausstellung „Titanic – Die Ausstellung. Echte Funde, wahre Schicksale“. Rund 250 originale Fundstücke ergeben ein eindrucksvolles Bild von dem gigantischen Passagierschiff, das vor mehr als 100 Jahren im Atlantik versank. Im Rahmen der Forschungsexpeditionen zum Schiffswrack, die zwischen 1987 und 2010 stattfanden, konnten viele Relikte der Katastrophe vom Meeresgrund geborgen werden. Darunter befanden sich private Gegenstände der Passagiere und der Besatzung, wie Schuhe, Bekleidungsstücke oder kostbare Schmuckstücke. Es sind die vielen persönlichen Schicksale, die sozialen Gegensätze unter den Passagieren, die Verknüpfung von Luxus und Tod sowie der Mythos der „Unsinkbarkeit“, die den Namen der Titanic zum Inbegriff der Katastrophe schlechthin formten.
„Das Schicksal der Titanic zählt zu den weltgeschichtlichen Ereignissen, die jeder kennt. In unserer Ausstellung haben Besucher nun die seltene Gelegenheit, selbst zu Passagieren des Luxusliners zu werden und das Schiff, das vor über 100 Jahren unterging, gefahrlos zu betreten. Es entstehen faszinierende Eindrücke vom Leben an Bord. Man erfährt, wie das technische Wunderwerk ausgestattet war, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte und unter welchen spektakulären Umständen seit 1985 die Bergung der Artefakte gelang. Mit den Passagieren Isidor Straus aus Otterberg und seiner Frau Ida aus Worms bietet das Thema auch überraschende Bezugspunkte zur pfälzischen Regionalgeschichte.“ Dr. Alexander Schubert, Direktor des Historischen Museums der Pfalz Speyer